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Donnerstag, 17. Mai 2018

Brief an einen Freund - aus aktuellem Anlass

Lieber Wolfgang,

vielen Dank für Deine Info zu einer Idee zu einer digitalen Spielwiese für Intellektuelle und die Blumen von wegen "mit allen Wassern gewaschener Digitalhase". Aber: Mir hat da gerade ein neues Gesetz zur EU-Datenschutzverordnung ins Waschwasser gepisst. Und fleißige Mitpisser bzw. semiprofessionelle Urheber unnötiger Schwierigkeiten verbreiten auch in Fachkreisen (noch) permanent Unsinn und Panik. Danach müsste z.B. jede Mailingliste trotz Einwilligung der Empfänger illegal sein, wenn deren Email-Adressen im CC stehen, also für alle Empfänger erkennbar sind. Wieso diese Funktion dann überhaupt erlaubt ist, müsste der Datenschutzbeauftragte der Bundesregierung mal erklären, aber der ist wohl gerade mit Moskauer Trollen beschäftigt. Ich habe in meinem Blog und auf Facebook vorhergesagt, dass bei derart unsinnigen, ja widersinnigen Interpretationen des Gesetzes durch bösartige und grenzdebile Deppen das gesamte Vereins- und Gemeindeleben sowie alle ehrenamtlichen Tätigkeiten in Deutschland zum Erliegen kommen müssten - ein Selbstmord in Sachen Kommunikation einzig aus Angst vor kriminellen Abmahn-Juristen. Mein Kirchenchor und meine Lungensportgruppe dürften keine WhatsApp-Gruppen mehr bilden und würden in die Steinzeit des vordigitalen Kommunikationszeitalters zurückgebombt. Absurd! Wo sind unsere Politiker und Verbände, die dafür zu sorgen und unmissverständlich klarzustellen hätten, dass dieses Szenario auch für freischaffende Künstler nicht gelten kann? Aber bis ich eine funktionierende Kläranlage für diese ganze pseudo-juristische Info-Gülle habe, wird es noch dauern. Daher momentan keine Ausweitung meiner digitalen Aktivitäten. (Dieser Text gehört urheberrechtlich mir und ist zur viralen Verbreitung freigegeben!).
Herzliche Grüße,

Sonntag, 6. Mai 2018

Charmante Planerin und kluge Rechnerin

Kein Kind von Schüchternheit: die Neue im Team

Katrin Zagrosek wird neue Intendantin der Stuttgarter Bachakademie


Die internationale Bachakademie Stuttgart wird weiblicher: Am Freitag haben Akademieleiter Hans-Christoph Rademann (rechts) und Chefdramaturg Henning Bey (links) im Theaterhaus die neue geschäftsführende Intendantin Katrin Zagrosek vorgestellt. Die Neue (geboren 1975) kommt aus Hannover, hat in Lüneburg und an der Humboldt-Universität Berlin (Ost) Musik- und Kulturwissenschaften studiert, hat vor allem schon zahlreiche Festivals organisiert bzw. geleitet, etwa "Wien modern" und Hamburger Obertöne". Seit 2012 ist sie Intendantin der Niedersächsischen Musiktage. Die Frau ist also erstens vom Fach und zweitens bestens vernetzt. Da haben sich die Herren in Stuttgart als mutig erwiesen und eine Frau ins Team geholt, die mehr ist als ein Controller, die Sponsoren gewinnen und halten kann und für die Sache brennt. Chapeau und Grüß Gott, Frau Zagrosek!
Zu erwarten ist also nicht nur eine Charme-Offensive, sondern auch eine Ermöglicherin. Die Bachakademide hat in den letzten Jahren beim Programm viel Erneuerung angekurbelt, quasi ein paar Pfund Schmierseife in die Rutsche gekippt, um das Tempo zu erhöhen. Die Frau im Team bringt nun offensichtlich Steuerqualitäten für diese rasante Fahrt mit. Und sie wird eigene Ideen haben.

Freitag, 4. Mai 2018

Ungewissheit als Programm


 Das Eröffnungskonzert der Ludwigsburger Schlossfestspiele


Großer Aufmarsch gestern im Forum am Schlosspark Ludwigsburg - ich mit frisch durch Fritten-Mayonnaise bekleckerter Krawatte mittendrin, weil ich mich nicht hatte beherrschen können und prompt einem Anfall von Fast-Food-Sucht Tribut zollen musste: Chefdirigent Pietari Inkinen wagt sich mit dem Orchester an die unvollendete 9. Sinfonie von Anton Bruckner, die der gealterte Komponist seinen "Abschied vom Leben" genannt hat. Da kann ich mir wahrhaftig Schlimmeres vorstellen. Doch es war ja nur der Anfang des Abschieds von Thomas Wördehoff als Intendant. Zuvor gab´s Leichteres: Eine Ouvertüre von Olivier Messiaen, eine Rede des Schnapsbrenners, Kurators und Unternehmers Christoph Keller" über Ungewissheit als Lebensprinzip und das Klavierkonzert G-Dur von Maurice Ravel mit dem französischen Pianisten Bertrand Chamayou. Länglich das Ganze. Daher kurz gesagt: Schee war´s, trotz einiger Fragezeichen.
Zur etwas längeren Version gehört etwas mehr Ungewissheit: über eine Konzertouvertüre von Olivier Messiaen etwa, die nicht im Programm stand und wohl ebenso kurz entschlossen wie unbegründet ins Programm geschubst wurde; über den Sinn der "Fest"rede von einem, der nicht einmal weiß, warum er einen Job hinschmeißt, der gerade prima lief, und noch nicht weiß, was er als nächstes machen soll (hängt er jetzt ein Schild mit der Aufschrift "Wegen Reichtums geschlossen" an seine Bürotür oder wandert aus, um irgendwo Schafe zu züchten?); über ein Hineinstolpern des Intendanten ins Festival ohne die übliche Begrüßung, die er nämlich einem unerfahrenen Fremden überließ, das seltsame zwischenzeitliche Verschwinden dieses Redners und des Solisten, der auch weder Blümchen noch Küsschen bekam, ts ts, in der Pause.
Man konnte Ravels Klavierkonzert anhören, dass es 1928 nach einer viermonatigen Tounee des Komponisten durch die USA entstand, wo ihn neben der Musik von George Gershwin auch Blues und Jazz beeindruckten. Im ersten Satz (allegramente) gibt es tatsächlich Anklänge an die "Rhapsody in Blue". Der zweite Satz sammelt folkloristische Inspirationen ein und spielt trillernd mit Mozart-Melodieteilen. Der dritte Satz (presto) driftet temporeich und gezielt ins Improvosieren ab. Lässig, aber auch nicht schwierig und angenehm heiter wie bei einem Barpianisten.
Die Sinfonie Nr. 9 von Anton Bruckner beginnt als wuchtiger Ausklang des 19. Jahrhunderts und endet mit feinen "Antennen ins 20. Jahrhundert", wie Nikolaus Harnoncourt das einmnal nannte. Im ersten und zweiten Satz denkt man an Verdi, an Wagner und schwere Choräle. Die klingen ebenso durch wie Volkslied und Marschmusik. Es war eine düstere Zeit, und düster ist auch über weite Strecken die Stimmung in diesem Werk. Umso schöner und leuchtender die Auflösung mancher schweren, dissonanten Akkorde in ungewohnten, neuen Harmonien. Es sollte für den Komponisten die Summe seines Schaffens sein, sein Opus magnum, an dem er von 1887 neun Jahre lang bis zu seinem Tod gearbeitet hat, und er überließ dabei nichts dem Zufall. Nur den Verfall seiner Kräfte hatte er nicht auf der Rechnung, der ließ sich nicht aufhalten. 
Das wird und muss jeder Dirigent anders machen, und deshalb ist kein Vergleich mit der Interpretation erlaubt, die Theodor Currentzis Ende Januar mit dem SWR Symphonieorchester Stuttgart aufgeführt hat. Schon allein der Saal und das Orchester erzwingen völlig andere Maßstäbe, ganz zu schweigen von der Persönlichkeit des Dirigenten. Doch eben diese Vielfalt war vorhersehbar und alles anderes als ungewiss. Wie gesagt: Shee war´s.

Montag, 30. April 2018

Ein starkes Stück: "Orfeo" als Kammeroper über IS-Frauen

Orpheus muss hilflos mit ansehen, wie seine Eurydike ihm entgleitet
"Orpheus und Eurydike" von Christoph Willibald Gluck als Inspirationsquelle für eine Kammeroper über die IS-Frauen: Das brandaktuelle Musiktheater von Anette Lubosch (Buch, Regie) und Cornelia Lanz (Arrangement) findet starke Bilder und berührende Musik von Monteverdi, Graun, Haydn und Gluck für das Unfassbare. Es geht darum, wie sich Menschen im religiösen Wahn verlieren. Die Aufführung im Freien Musikzentrum Stuttgart-Feuerbach fand leider wegen Streik ohne Presse statt - schon am Tag zuvor bei der Premiere. Die wunderbare Arbeit des Vereins "Zuflucht Kultur" mit der Gründerin und Mezzosopranistin Cornalia Lanz in der Hauptrolle des Orfeo ist noch am 10., 11. und 12. Mai jeweils um 19.30 erleben. Wie die Figuren der griechischen Mythologie durch die Schattenwelt des Hades, so irren viele Menschen in den zerbombten Städten Syriens und des Irak umher. 
Die grausige Parallele hat einen ebenso tiefen wie hoch aktuellen Sinn: In der Sage stirbt Euridike am Biss einer Schlange. Die Schlange war, wie auch in der christlichen Schöpfungsgeschichte, ein Symbol für das Falsche, Hinterlistige und Böse, ja den Teufel selbst. Gleichzeitig aber stand sie auch für Lebenskraft, Anfang und Ende. Eben das macht ihre Verführungskraft aus. Der IS ist eine totalitäre, reaktionäre und zynische Verzerrung der Idee vom Gottesstaat, erfunden von Saddam Husseins arbeitslosen Geheimdienstoffizieren, um die sunnitische Bevölkerung in der Region für einen Rachefeldzug gegen den Westen zu instrumentalisieren. Und trotzdem finden sich immer wieder Anhänger - auch in Europa und auch bei jungen Frauen - die sich diesem Krieg gegen Menschlichkeit, Aufklärung und Menschenrechte bis in den Tod anschließen. Sie verlieren sich rettungslos in einem von Atheisten ersonnenen religiösen Wahn, der Unsterblichkeit verspricht und für kurze Zeit mit Nestwärme und Verständnis lockt.
Pluto schaut als blutiger Vollstrecker dem Drama ungerührt zu

Opfer dieser kranken Ideologie werden daher vor allem Menschen, die ihre eigene Identität und jeden Halt in der Gesellschaft verloren haben. Orpheus findet der Sage nach seine Gattin Eurydike im Schattenreich der Unterwelt, weil sein Gesang und sein Kummer die Götter rührt. Doch ihm wird auferlegt, seine Frau erst wieder anzuschauen, wenn sie den Hades verlassen und das Tageslicht wieder erreicht haben. Das ist die Bedingung von Pluto, dem Herrn der Unterwelt. Beinhart zeigt die Szene hier den syrischen Rapper Maher Hamida als Pluto. Eurydike (die makellose Schweitzer Sopranistin Sela Bieri), eingehüllt in den blutigen Tschador des Todes, ist in ihrer Liebe zu Orpheus zunehmend unsicher und verlangt immer fordernder und uneinsichtiger jetzt und sofort eben jene Zuwendung, die ihm für kurze Zeit verboten ist. Orpheus kommt nicht mehr an sie heran - weder mit seiner betörenden Musik noch mit guten Worten. Das ist letztlich ihr Tod und das herzzerreißende Motiv für Glucks berühmte Schlussarie "Ach, ich habe sie verloren".
Cornelia Lanz glänzt in dieser (Strumpf-) Hosenrolle stimmsicher und ausdrucksstark. Ihre Stimme, die Bilder und die Musik dieses Abends nimmt das begeisterte Publikum mit nach Hause. Sie glänzt übrigens auch als Kommunikatorin und liebt das Gespräch mit den Besuchern. Darunter ist auch schon mal ein Musiklehrer, den seinen ganze Schulchor in die Auffühung schicken will. Den Besucher des Freien Musikzentrums (FMZ) empfängt schon im Foyer eine interaktive Ausstellung. Fürs Catering sorgt gut und preiswert das Lokal "Falafel" vom Killesberg, wo ebenso wie auf der Bühne Flüchtlinge mitarbeiten. Genau das will ja Cornelia Lanz mit ihrem mehrfach preisgekrönten Ensemble: Mut machen für das interkulturelle Miteinander im Engagement für Frieden und Völkerverständigung durch Kultur, vor allem Musik und Theater.
Walaa Kanaieh (Mitte) in der interaktiven Ausstellung

Cornelia Lanz im Gespräch mit Besuchern

Das Freie Musikzentrum Feuerbach

 


Sonntag, 29. April 2018

Licht-Spiele: eine poetische Vernissage


Auch die Kunst des Auffallens ist eine Kunst: Iris in Rot

Gestern Abend bei der Vernissage der Ausstellung "Metamorphosen des Lichts - Photographische und zeichnerische Abstraktionen" von Iris Caren Herzogin von Württemberg bei Fotowerkstatt & Galerie Norbert Nieser in Stuttgart Degerloch: Nicht nur Lichtkunst vom Feinsten, sondern auch höchst elegante abstrakte Acrylbilder, die an chinesische Tuschzeichnungen erinnern. Iris beim Empfang der Gäste ganz in Rot auf dem roten Teppich. Wer diesem künsterischen und literarischen Multitalent auf fb folgt, konnte ihren kreativen Farbenrausch schon anlässlich ihrer Reise nach Barcelona erleben. Reisen bilden eben nicht nur, sie inspirieren auch. Interessant finde ich vor allem die Metallplatten als "Leinwand". Das ist auch eine technische Herausforderung. Die Galerie ist klein, aber ein liebevoll präparierter quasi "natürlicher" Ort für so etwas. Solche Dinge und solche Menschen tragen dazu bei, meinen Stadtteil zu einem lebendigen Kulturviertel zu machen.

 





Samstag, 21. April 2018

Ein Datenschutzbericht der anderen Art

Liebe Freunde, am 25. Mai tritt eine Datenbschutzverordnung der EU in Kraft, deren konkrete Auswirkungen auf die "kleinen Leute" ich schon im Vorfeld an einem konkreten Beispiel erfahren durfte. Ich will es Euch nicht vorenthalten, weil es zeigt, dass man Gesetze handwerklich extrem schlecht machen kann. Ich wollte Mitglieder meines Gewerkschafts-Ortsverbandes des VS bei ver.di zu einem Autorenstammtisch einladen und wurde freundlich gebeten, eine "Verpflichtungserklärung auf das Datengeheimnis nach § 5 BDSG für ehrenamtliche Funktionäre" zu unterschreiben, zuvor aber 5 Seiten voller Paragraphen, Strafandrohungen und juristischen Fachbegriffen zu studieren, damit ich auch ja weiß, wass ich da unterschreibe. Und dann konnte es losgehen. Das Ergebnis in einer kurzen Zusammenfassung:

Liebe Gewerkschaftssekretärin XY,

vielen Dank! Es ist alles gut angekommen und wird vorschriftsmäßig behandelt. Es hat eine Weile gedauert, denn ich musste die zuvor von mir studierte und unterzeichnete, danach von Dir mit unterschriebene Kopie der Verpflichtungserklärung für ehrenamtliche Funktionäre abheften, mich zunächst bei ver.di online registrieren, mich bei Cryptoshare schlau machen und dort den verschlüsselten Download mit dem separat erhaltenen Passwort erst hinkriegen & schlussendlich entschlüsseln. Wenn man das nicht dauernd macht, ist es halt so. Nun darf ich die Telefonnummern, die ich brauche, um die Kolleginnen und Kollgen aus meiner Stadt zu einem Autorenstammtisch einzuladen, noch einzeln aus dem Telefonbuch zusammensuchen - um festzustellen, dass, wie statistisch üblich, 10 % nicht mehr aktuell sind und weitere 10 % nicht im Telefonbuch stehen. Von Emailadressen gar nicht zu reden... Wir stünden ja alle mit einem Bein im Knast, wenn jede private Email-Gruppenliste ungesetzlich würde und wir über WhatsApp eine Laufgruppe organisieren, die öfters Ort und Zeit der Treffs wechselt, damit der Verfassugsschutz nicht mitläuft. Man weiß ja nie.
Dafür könnt Ihr alle nichts. Aber genau deshalb hatte ich mit meinem Kommentar auf die Email meiner VS-Landesvorsitzenden schon Recht: Eine Brüsseler Datenschutz-Vorschrift, die Facebook, Amazon, Google oder große Organisationen meint, trifft so auch die interne Kommunikation von Gewerkschaften, Kirchen, Vereinen, Hochschulen, Schulen und mittelständischen Unternehmen bis hin zum Handwerker. Mein Sportverein läuft deswegen gerade Amok. Die Verwaltung weigert sich, der Lungensport-Gruppe die früher üblichen Mitgliederlisten mit Telefonnummern auszudrucken, damit die untereinander und mit den Übungsleitern kommunizieren können. Jetzt kriegt halt keiner mehr mit, wenn das Training ausfällt, weil die Übungsleiterin mit Grippe flach liegt. Ein Arztbrief vom Hausarzt an den Facharzt ist von Strafe bedroht, wenn da eine Telefonnummer drin steht. Meine Chorleiterin hat Schwierigkeiten, ihre Choristen zum Chor-Probenwochenende vor einem Konzert einzuladen. Das ist prima Stoff für Kabarettisten und bombt jede moderne Kommunikation in die Steinzeit zurück. Bis sich die Aufregung legt und Brüssel erklärt, wer alles mit diesem Schwachsinn nicht gemeint ist...
Ich wünsche Euch noch ein schönes Frühlungswochenende ohne Humorverlust!

Mit kollegialen Grüßen,

Sonntag, 8. April 2018

Frühling auf dem Friedhof

Friedhofskompost


Die "Schwälblesklinge" mit dem Nesenbach














Von Stuttgart-Degerloch, wo wir wohnen, führt ein schöner Waldweg über den Dornhaldenfriedhof und den Waldfriedhof durch die "Schwälblesklinge" hinunter in den Ortsteil Kaltental. Den gehen wir oft und entdecken je nach Jahreszeit immer wieder Neues. Jetzt, am zweiten Sonntag im April, haben die Bäume und Sträucher noch keine Blätter, der Wald ist noch kahl. Aber die Friedhofsarbeiter haben schon mal losgelegt - und erst die Pflanzen, die mit dem Kompost des Vorjahres begraben wurden. 1000 Zwielbeln, die nah genug an der Oberfläche liegen, haben ausgetrieben. Den ganzen Weg durch den Wald hat man niemals den Eindruck, in einer Großstadt zu sein. Und doch laufen wir nur eine Stunde lang zur Straßenbahn. Apropos: Ist der Name "Schwälblesklinge" für eine ziemlich urige Schlucht, in der ein gewisser Nesenbach in die Stadt läuft, nicht wunderbar?!